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Eisenbahnbrücke

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Eisenbahnbrücke

Die Eisenbahnbrücke befindet sich ganz im Norden Lustenaus und führt über den Rhein nach St. Margrethen. Es ist eine Eingleisige Stahlbrücke.


Neubau der Brücke 2010/2011[Bearbeiten]

Die Brücke muss in naher Zukunft wegen Hochwasserschutzmaßnahmen ganze zwei Meter angehoben werden. Da dies mit der derzeitigen Konstruktion nicht möglich ist, muss ein Großteil der Brücke sowie der Zufahrtsrampen komplett neu gebaut werden. Frühester Termin für den Baubeginn ist 2008. Wahrscheinlich wird aber erst 2010 begonnen. Im Herbst 2009 wurde das mit 78 Millionen Euro veranlagte Projekt der Lustenauer Bevölkerung vorgestellt. Am 12.August 2010 wurde beim Rathaus eine Infobox aufgestellt welche die Bevölkerung über den Ablauf der Bauarbeiten Informieren soll.

Im November 2010 wurde mit den Vorbereitungen zum Bau der neuen Brücke begonnen. In einer Presseaussendung informiert die ÖBB über den Ablauf des Projektes.

Pressemitteilung ÖBB 23.11.2010[Bearbeiten]

Start der Vorarbeiten zum Neubau der Rheinbrücke bei Lustenau[Bearbeiten]

Visualisierung der neune Eisenbahnbrücke
Baustellenflächen am Rheinufer werden eingerichtet – Mehr Hochwassersicherheit, weniger Bahnlärm und schnellere Zugfahrten zwischen Vorarlberg und der Schweiz als Kundennutzen

(Lustenau 23.11.2010) Eine moderne, für die Anrainer leise und für die Hochwassersicherheit der Bevölkerung ideal geeignete Eisenbahnbrücke am Rhein bei Lustenau wird bis Mitte 2013 entstehen. Die ÖBB-Infrastruktur AG als Projektverantwortlicher starten mit den Vorarbeiten zum Neubau der Rheinbrücke auf der Bahnstrecke zwischen Lustenau und St. Margrethen. Zunächst werden die Baustellenflächen auf österreichischer und Schweizer Seite im Bereich der äußeren Rheindämme in unmittelbarer Nähe zur alten Brücke eingerichtet. Im Rahmen der Vorarbeiten stehen Erdbautätigkeiten für die Baustellenzufahrten sowie Fundamentierungsmaßnahmen in den nächsten Monaten im Mittelpunkt. Die Niederwasserperiode des Rheins wird für die Errichtung der ersten Tragwerke im Bereich des Rheinvorlandes ideal ausgenützt. Gearbeitet wird Werktags zwischen 7 und 19 Uhr, der verantwortliche Projektleiter Mag. Karl Hartleitner von der ÖBB-Infrastruktur AG ersucht zum Start der Vorarbeiten die Anrainer um Verständnis: „Wir wollen die Niederwasserperiode für unser Vorhaben im Bereich der Rheindämme ideal ausnützen. Bis zum Frühjahr sollen sechs Vorlandtragwerke fertig sein. Baustellenbedingt wird es zu Lärmentwicklungen kommen, dafür bitte ich schon jetzt um Verständnis.“ Der Nutzen des gesamten Bauvorhabens ist für Kunden und Bürger klar definiert. Mehr Schutz gegen Hochwasser, weniger Bahnlärm für die Anrainer und schnellere Zugfahrten durch die Modernisierung der Infrastruktur. In den Rohbau der Brücke werden rund 11 Mio. € investiert.

Erste Bauphase bis zum Frühjahr 2011 – „Herstellung der Vorlandtragwerke“[Bearbeiten]

Zunächst erfolgt die provisorische Erhöhung der Rheinaußendämme um rund einen halben Meter in Zusammenarbeit mit der Internationalen Rheinregulierung (IRR). Als nächster Schritt wird das Rheinvorland um eineinhalb Meter abgesenkt, damit während der Bauphase, in der alte und neue Pfeiler im Rhein stehen, ausreichend Wasser unter der bestehenden Brücke durchfließen kann. Anschließend starten die Erdarbeiten mit dem Aushub der neuen Rheinbrückenfundamente. Im Rahmen der Fundamentierungsarbeiten werden Bohrpfähle bis zu 20 Meter in die Tiefe gesetzt. Für jedes Tragwerk sind zwischen 12 und 24 Einzelbohrungen notwendig, welche mit Baustahl versehen und mit Beton ausgegossen werden. So entstehen rund 120 Bohrpfähle für die Stabilität des Gesamtbauwerkes. Die Baustellensicherheit wird durch Schlagen von Spundwänden hergestellt. Dabei werden lange Eisenteile Stück für Stück in den Untergrund gerammt um höchste Sicherheit für die laufenden Arbeiten in der darunter liegenden Baugrube zu gewährleisten. Parallel dazu erfolgt die Schüttung einer Insel im Rheinfluss um an beiden Flußseiten unterstützende Auflagerflächen zu bauen. Diese „Hilfsjoche“ sind für die Montage des Hauptragwerkes der neuen Rheinbrücke unbedingt erforderlich. Der geplante Ablauf der Arbeiten sieht bis Weihnachten 2010 die Herstellung der Bohrpfähle und Spundwände vor. Ab Mitte Jänner bis April 2011 werden Fundamentplatten betoniert sowie sechs Brückenpfeiler inklusive Widerlager und Vorlandtragwerke errichtet.

Neue Brücke für Hochwassersicherheit und besserem Lärmschutz[Bearbeiten]

Die ÖBB Rheinbrücke verbindet St. Margrethen in der Schweiz und Lustenau in Österreich. Gewählt wurde eine moderne Ausführung aus Beton und Stahl. Höchste Priorität erhalten im Bauprojekt die Hochwassersicherheit sowie ein optimaler Lärm- und Erschütterungsschutz für Anrainer. Für den geplanten Brückenneubau wurde bereits in der Planungsphase die intensive Zusammenarbeit mit der IRR Internationalen Rheinregulierung, dem Land Vorarlberg und den Schweizer Behörden gesucht. Im geplanten Projekt zur Erneuerung wird die Brücke um zwei Meter angehoben und die Trassenführung um zwölf Meter in Richtung Süden verschoben. Die neu zu errichtende Rheinbrücke besteht aus zwei Vorlandbrücken auf der österreichischen Seite, vier Vorlandbrücken auf der Schweizer Seite und einer Hauptbrücke über den Rhein mit einer Spannweite von mehr als 100 Metern. Die neue Architektur überzeugt durch die interessante Mischung aus Beton und Stahl – ein Novum im Brückenbau.

Zahlen – Daten – Fakten „Neubau Rheinbrücke“:[Bearbeiten]

Die bestehende Rheinbrücke bei Lustenau wird bis 2013 neu gebaut
Baubeginn: November 2010
Bauabschnitte: Fertigstellung Neubau Vorlandtragwerke April 2011
Fertigstellung Neubau Bogenbrückentragwerk über Rhein bis November 2012
Gesamtfertigstellung: Mitte 2013
Gesamtkosten: 11 Mio. € (für Rohbau der Rheinbrücke)
Anzahl der Pfeiler: 6 Pfeiler
Trassenabweichung: Neue Brücke rd. 12 m südlich der bestehenden
Brückenanhebung: 2 Meter (im Vergleich zur alten Rheinbrücke)
Länge gesamten Brücke: 275 m
Länge der Bogenbrücke: 102 m
Gewicht der Bogenbrücke: 800 Tonnen
Projektpartner: ÖBB-Infrastruktur AG, Land Vorarlberg, Schweizer Bundesamt für Verkehr

Weblinks[Bearbeiten]